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Dressurreiten für alle Leistungsklassen

Übergänge reiten - Grundlage einer erfolgreichen Dressur

Erstellt von Alexandra am Freitag 6. März 2009

Sie finden statt zwischen den einzelnen Gangarten oder den einzelnen Lektionen - die Übergänge. Eigentlich hat das ganze Reiten von Anfang an mit Übergängen zu tun, denn sie finden ständig statt, manchmal auch ohne, dass man sie bewusst bemerkt, zumindest nicht, wenn man schon Erfahrung hat.

Manch ein Reiter vergleicht die Übergänge auch mit der Benutzung von Gas und Bremse am Auto.

Auch wenn man deutlich sagen muss, dass ein Pferd kein Auto ist, hat der Vergleich doch etwas Wahres. Das Auto macht automatisch, was man möchte, die Übergänge sind hier wohl einfacher. Dem Pferd muss man deutlicher verständlich machen, was man von ihm möchte. Doch weiß man erst einmal, wie man de Hilfen für die Übergänge korrekt übermittelt, ist auch das nicht so schwierig. Es ist wie so oft beim Reiten wieder einmal das Üben, das den Meister macht.

Dann klappen auch schwierige Übergänge wie vom Trab zum Halten oder sogar vom Galopp zum Halten. Eine Gangart derart zu überspringen ist nicht einfach, aber durchaus machbar. Einfachere Übergänge gehen etwa vom Schritt zum Trab oder vom Galopp zum Trab.

Übergänge werden in der Dressurprüfung einzeln gewertet, denn sie geben deutlichen Aufschluss darüber, wie gut ein Pferd an den Hilfen steht und wie es ausgebildet ist. Fließend sollte der Übergang von einer Gangart in die nächste sein. Es sollte kein zu großer Aufwand zu sehen sein, bevor das Pferd die Gangart wechselt. Außerdem sollte das Pferd nicht aus dem Rhythmus kommen.

“Halbe Paraden” sind hierbei das Zauberwort ohne das nichts geht.
Eine halbe Parade bedeutet, dass das Pferd sozusagen zwischen Schenkel-, Gewichts-, und Zügelhilfen eingeschlossen wird. Mit Schenkel und Gewicht treibt der Reiter etwas stärker, mit dem Zügel wird dieses Treiben jedoch wieder abgefangen.

Die Zügelhilfe ist bei den Übergängen vielleicht das Schwierigste. Der Reiter muss lernen, den Zügel relativ unsichtbar anzunehmen und wieder nachzugeben,

anzunehmen, nachzugeben. Das ist die Kunst bei der Halben Parade.

Von der Arbeit mit halben Paraden und der Übergänge kann der Reiter nur profitieren.

Auch das Pferd findet einen besseren Rhythmus. Es wird durch solch ständige intellektuelle Herausforderung dem Pferd nicht einfach gemacht. Doch es profitiert davon auch enorm in seiner Ausgeglichenheit und Losgelassenheit.

In der Lösungsphase ist das Wechseln vom Trab zum Galopp eine der besten Übungen - hier verbessert das Pferd seine Losgelassenheit enorm.

Die Haltung des Pferdes verbessert sich durch das Reiten von Übergängen übrigens ganz deutlich. Es hat eine deutlich aktivere Hinterhand, so dass dies zum einen angenehmer für den Reiter ist, zum anderen bei Dressurprüfungen zu einem viel besseren Bild führt.

Eine kräftige Hinterhand ist zudem für das Springreiten unerlässlich. Ein weiterer Beweis, dass Dressurarbeit auch fürs Springen absolut notwendig ist.

Mehr dazu findet ihr hier:

http://www.p-wie-pferd.de/2007/09/25/ubergange-richtig-reiten/

http://www.p-wie-pferd.de/2007/06/11/der-galopp-des-pferdes/

http://www.p-wie-pferd.de/2007/05/24/der-trab-des-pferdes/

http://www.p-wie-pferd.de/2007/05/14/der-schritt-viertakt-des-pferdes/ 

http://www.p-wie-pferd.de/2007/11/05/zugelhilfe-des-reiters-die-durchhaltende-zugelhilfe/

http://www.p-wie-pferd.de/2007/08/30/halbe-und-ganze-paraden/

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