Englisch reiten

Dressurreiten für alle Leistungsklassen

Schenkelweichen - eine Lektion der Bahnfiguren

Erstellt von Alexandra am Samstag 9. Mai 2009

 

Eine der Lektionen, welche einem Reitschüler während des Erlernens der Bahnfiguren auch begegnet, sind die Schenkelweichen.

Es ist eine der anspruchsvolleren Bahnfiguren, die dann erlernt wird, wenn schon eine gewisse Erfahrung bei Reiter und Pferd besteht.

Beim Schenkelweichen bewegt sich ein Pferd auf zwei Hufschlägen. Die inneren Füße treten gleichmäßig vor und über die äußeren Füße.

Man beginnt das Schenkelweichen damit, dass das Pferd in einem Winkel von maximal 45° mit dem Kopf an die Bande hin gestellt wird. Dies geschieht an der langen Seite der Bahn.

Die Stellung muss leicht zum seitwärts treibenden, inneren Schenkel zeigen.

Nach dem Kommando “An der nächsten langen Seite ob dem Schenkel weichen lassen” funktioniert es so.

Der Reiter gibt eine halbe Parade mit dem äußeren Zügel. Am Wechselpunkt wird das Pferd mit dem Kopf im 45° Winkel zur Bande hin gestellt. Dann setzt der Reiter sich mehr auf seinen inneren Gesäßknochen. Er treibt dazu mit dem inneren Schenkel. Dieser sollte am Sattelgurt oder nur leicht dahinter liegen.

In dem Moment, wenn das Pferd mit dem inneren Hinterbein abfußt, wird getrieben. Dabei muss der Reiter immer im Takt bleiben.

Mit dem inneren Zügel sorgt der Reiter dafür, dass die Seitwärtsstellung erhalten bleibt, während der äußere Zügel die Vorhand führt. Er sorgt aber auch für eine Versammlung, indem er verwahrend auf die äußere Pferdeschulter wirkt.

So funktioniert das Schenkelweichen. Es klingt kompliziert und hat ohne Zweifel einigen Anspruch, aber mit Übung klappt es wie immer nach einiger Zeit sehr gut.

Der Winkel, in dem ein Pferd zur Bande hin gestellt wird, sollte jedoch nie größer als 45° sein, denn sonst tritt das Pferd zu wenig vorwärts und nur noch seitwärts.

Man beendet das Schenkelweichen am anderen Wechselpunkt der langen Seite der Reitbahn. Die Hinterhand des Pferdes wird wieder auf den Hufschlag zurück geführt. Dann geht es wieder gerade.

An der nächsten Ecke wird dann tief in die Ecke hinein geritten, so dass das Pferd wieder korrekt an den Hilfen nach vorne geht.

Mehr dazu:

http://www.tipps-zum-pferd.de/schenkelweichen-lernen_tipp_94.html

http://www.p-wie-pferd.de/2007/08/23/schenkelweichen/

http://www.sportlerfrage.net/tag/schenkelweichen/1

http://noriker.blogspot.com/2008/04/schenkelweichen.html

http://www.englisch-reiten.de/hufschlagfiguren-grundlage-der-dressurarbeit/

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Anlehnung - Wie funktioniert sie richtig?

Erstellt von Alexandra am Donnerstag 30. April 2009

Wer Reiter ist, der kennt das Wort Anlehnung selbstverständlich sehr gut. Doch was ist Anlehnung eigentlich genau? Und wie schaut sie korrekt aus? Wie bringe ich mein Pferd dazu, sich anzulehnen, aber einem dabei keine Last zu sein?
Viele Fragen, hier der Versuch einer Antwort.

Zuerst einmal ist das Wort Anlehnung tatsächlich ganz wörtlich zu nehmen. Denn jedes Pferd braucht beim Reiten die Sicherheit, sich bei seinem Reiter anlehnen zu dürfen. Es möchte einen sicheren Zügel in seinem Maul wissen, der die Verbindung zu Reiter aufrecht erhält. Unsicherheit überträgt sich hierdurch leider sehr schnell als Pferd und lässt die Anlehnung schlechter werden.

Für die richtige Anlehnung braucht es also zuerst einmal eine ruhige Reiterhand, die eine konstante Verbindung zum Pferdemaul hält, welche nicht zu stark und nicht zu schwach sein darf.

Das richtige Mittelmaß zu finden klappt nur durch Übung.

Bei einer zu festen Verbindung äußerst das Pferd sein Unwohlsein in Kopfschlagen, bei einer zu leichten Verbindung wird es anfangen, unsicher “herumzuspielen”, was sich möglicherweise in Kopfnicken etc. äußern kann.

Dem Pferd eine Anlehnung zu bieten, bei der es sich wohl fühlt, das kann man lernen. Hauptsächlich geht es dabei um die Haltung des Reiters auf dem Pferd.

Ruhe in der Anlehnung ist das allerwichtigste.

Um diese zu üben, kann man sich eine Gangart suchen, die einem am besten liegt. In dieser Gangart lässt sich dann die Anlehnung zunähst am besten üben. Denn wenn man sich selbst wohl fühlt, ist auch die Hand ruhiger.

Klappt es in dieser Gangart wirklich gut kann man sich die anderen Gangarten vornehmen und weiter üben.

Um Anlehnung zu üben, ist einfach wichtig, dass diese konstant vorhanden ist. Auch die meisten Pferde fühlen sich so viel wohler.

Wenn es erst einmal klappt mit der Anlehnung, kann man auch dem Pferd immer wieder etwas ehr Freiheiten lassen, da es diese dann genießen und sich nicht unsicher fühlen wird. Dann klappt es mit der Dressurarbeit schon bal um einiges besser!

Weitere Blogs zu diesem Thema:

http://www.tipps-zum-pferd.de/dressur-was-ist-anlehnung_tipp_69.html

http://wege-zum-pferd.de/hafiblog/2008/05/28/die-sache-mit-der-anlehnung/

http://www.reitwelten.de/tag/deutsche-akademie-des-pferdes

http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2008/08/07/gebissloses-reiten-eine-alternative/

http://www.englisch-reiten.de/dressur-wie-fange-ich-an/

 

 

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Übergänge reiten - Grundlage einer erfolgreichen Dressur

Erstellt von Alexandra am Freitag 6. März 2009

Sie finden statt zwischen den einzelnen Gangarten oder den einzelnen Lektionen - die Übergänge. Eigentlich hat das ganze Reiten von Anfang an mit Übergängen zu tun, denn sie finden ständig statt, manchmal auch ohne, dass man sie bewusst bemerkt, zumindest nicht, wenn man schon Erfahrung hat.

Manch ein Reiter vergleicht die Übergänge auch mit der Benutzung von Gas und Bremse am Auto.

Auch wenn man deutlich sagen muss, dass ein Pferd kein Auto ist, hat der Vergleich doch etwas Wahres. Das Auto macht automatisch, was man möchte, die Übergänge sind hier wohl einfacher. Dem Pferd muss man deutlicher verständlich machen, was man von ihm möchte. Doch weiß man erst einmal, wie man de Hilfen für die Übergänge korrekt übermittelt, ist auch das nicht so schwierig. Es ist wie so oft beim Reiten wieder einmal das Üben, das den Meister macht.

Dann klappen auch schwierige Übergänge wie vom Trab zum Halten oder sogar vom Galopp zum Halten. Eine Gangart derart zu überspringen ist nicht einfach, aber durchaus machbar. Einfachere Übergänge gehen etwa vom Schritt zum Trab oder vom Galopp zum Trab.

Übergänge werden in der Dressurprüfung einzeln gewertet, denn sie geben deutlichen Aufschluss darüber, wie gut ein Pferd an den Hilfen steht und wie es ausgebildet ist. Fließend sollte der Übergang von einer Gangart in die nächste sein. Es sollte kein zu großer Aufwand zu sehen sein, bevor das Pferd die Gangart wechselt. Außerdem sollte das Pferd nicht aus dem Rhythmus kommen.

“Halbe Paraden” sind hierbei das Zauberwort ohne das nichts geht.
Eine halbe Parade bedeutet, dass das Pferd sozusagen zwischen Schenkel-, Gewichts-, und Zügelhilfen eingeschlossen wird. Mit Schenkel und Gewicht treibt der Reiter etwas stärker, mit dem Zügel wird dieses Treiben jedoch wieder abgefangen.

Die Zügelhilfe ist bei den Übergängen vielleicht das Schwierigste. Der Reiter muss lernen, den Zügel relativ unsichtbar anzunehmen und wieder nachzugeben,

anzunehmen, nachzugeben. Das ist die Kunst bei der Halben Parade.

Von der Arbeit mit halben Paraden und der Übergänge kann der Reiter nur profitieren.

Auch das Pferd findet einen besseren Rhythmus. Es wird durch solch ständige intellektuelle Herausforderung dem Pferd nicht einfach gemacht. Doch es profitiert davon auch enorm in seiner Ausgeglichenheit und Losgelassenheit.

In der Lösungsphase ist das Wechseln vom Trab zum Galopp eine der besten Übungen - hier verbessert das Pferd seine Losgelassenheit enorm.

Die Haltung des Pferdes verbessert sich durch das Reiten von Übergängen übrigens ganz deutlich. Es hat eine deutlich aktivere Hinterhand, so dass dies zum einen angenehmer für den Reiter ist, zum anderen bei Dressurprüfungen zu einem viel besseren Bild führt.

Eine kräftige Hinterhand ist zudem für das Springreiten unerlässlich. Ein weiterer Beweis, dass Dressurarbeit auch fürs Springen absolut notwendig ist.

Mehr dazu findet ihr hier:

http://www.p-wie-pferd.de/2007/09/25/ubergange-richtig-reiten/

http://www.p-wie-pferd.de/2007/06/11/der-galopp-des-pferdes/

http://www.p-wie-pferd.de/2007/05/24/der-trab-des-pferdes/

http://www.p-wie-pferd.de/2007/05/14/der-schritt-viertakt-des-pferdes/ 

http://www.p-wie-pferd.de/2007/11/05/zugelhilfe-des-reiters-die-durchhaltende-zugelhilfe/

http://www.p-wie-pferd.de/2007/08/30/halbe-und-ganze-paraden/

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Das Halten als Lektion

Erstellt von Alexandra am Freitag 6. März 2009

Halten - klar, das ist ein Pferd zum Stehen zu bringen. Halten kann aber noch viel mehr sein, nämlich eine Lektion der klassischen Dressur.
Im Hochsport, den der Zuschauer heute bewundert, ist das Halten als Lektion nicht mehr dabei. In Grand Prix, Grand Prix Special und Kür sucht man danach vergebens.

Doch von der untersten Stufe - der E-Dressur - bis hin zu den unteren Klassen der Kategorie S findet sich das Halten als eigene Lektion, die eigens bewertet wird.

Immer wieder fordern Experten aber auch, dass in den höchsten Klassen das Halten als Lektion dabei sein sollte. Grund ist auch, dass viele der sensiblen Grand Prix Pferde am Ende ihrer Vorstellung bei der Schlussaufstellung nicht still stehen.

Viele hampeln auf der Stelle herum und sind kaum zu halten, was die Reiter jedoch geschickt kaschieren und so nicht viele Minuspunkte dafür erhalten.

Wäre das Halten eine Lektion inmitten des Grand Prix, dann müsste deutlich schärfer bewertet werden.

Dass das Halten wichtig ist, daran besteht kein Zweifel und es ist richtig, wenn viele Richter es immer wieder betonen.

Das Halten ist ein Zeichen, wie gut ein Pferd ausgebildet ist, wie es an den Hilfen steht und wie durchlässig es ist.

Es ist aber auch ein Indikator, wie ein Reiter sein Pferd beeinflusst, wie gut er einwirkt.
Denn viele Reiter sehen as Halten als “am Zügel ziehen und durchparieren” an, was sie vielleicht nach dem Ausritt machen - und es fällt niemandem auf - was aber in einer Dressurprüfung nicht so möglich ist.

Hierfür heißt es korrektes Halten zu üben. Beim Durchparieren wird der treibende Schenkel immer am Pferd gelassen. Auch wenn es schon angehalten hat, wird weiter getrieben. Es muss immer eine ausgewogene Balance zwischen Halten und Treiben entstehen.

Viele Reiter lassen hier nur noch das Bein hängen und halten mit der Hand. Doch hierbei versucht das Pferd, sich der Hand des Reiters zu entziehen. Viele Pferde lassen sich nun ablenken.

Wichtig ist so viel zu treiben, dass das Pferd nicht rückwärts geht, aber so wenig, dass es still steht. Das ist die Kunst bei dieser Lektion, die jedoch nach einigem Üben wirklich erlernt werden kann.

Das Pferd sollte mit schön gebogenem Hals an den Hilfen stehen, nicht den Kopf zwischen den Beinen haben, nicht hocherhobenen Hauptes da stehen.

Letztendlich ist es nicht schwer das Halten dem jungen oder auch nicht korrekt ausgebildeten, schon älteren Pferd zu erlernen: Wer geduldig vorgeht, wird zum Erfolg kommen. Allerdings braucht es wirklich Zeit, da es hier um eine echte Feinabstimmung geht, die sowohl Reiter als auch Pferd erst lernen müssen.

So ist das Halten keine schwere Lektion, aber eine, die nicht einfach übergangen oder als nebensächlich abgetan werden darf.

Mehr über die Hilfen in der Dressur und damit auch das Hlten gibt es hier:

http://www.p-wie-pferd.de/2007/11/20/sitz-des-reiters-der-dressursitz/

http://www.p-wie-pferd.de/2007/11/05/zugelhilfe-des-reiters-die-durchhaltende-zugelhilfe/

http://www.p-wie-pferd.de/2007/10/26/zugelhilfen-des-reiters-die-nachgebende-zugelhilfe/

http://www.p-wie-pferd.de/2007/08/30/halbe-und-ganze-paraden/

http://www.p-wie-pferd.de/2007/05/24/hilfen-des-reiters/

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Welche Hufschlagfiguren gibt es ?

Erstellt von Alexandra am Sonntag 18. Januar 2009

Nun also zu den einzelnen Hufschlagfiguren, die jeder Reiter kennen sollte.

Eine kurze Erklärung, wie sie aussehen und funktionieren. Aber natürlich kann man sie erst wirklich verstehen, wenn man sie selber auf dem Pferderücken ausprobiert hat. Aber zunächst kann man ja auch erstmal versuchen, die Erklärungen von hier auf einem Notizblock oder einfach einem Blatt Papier nachzumalen.

Und dann nichts wie rauf aufs Pferd zum Üben!

Die Bahnfiguren sind übrigens für den Reitlehrer das perfekte Mittel, um zu überprüfen, wie weit die einzelnen Reitschüler schon mit ihrer Reitkunst fortgeschritten sind.

Und für das Pferd sind sie die ideale Gymnastik, um nicht einzurosten. Deshalb ist es enorm wichtig, sie ab zu durch zu führen.

Die Figuren “Durch die Länge der Bahn wechseln”, “Durch die ganze Bahn wechseln” und “Durch die halbe Bahn wechseln” dienen zum Handwechsel beim Pferd.

Dabei ist mit der Länge der Bahn die Mitte von A zu C gemeint, beim “Durch die ganze Bahn wechseln” geht es von dem Bahnpunkt F nach H. beim “Durch die halbe Bahn wechseln” von F nach E.

Dazu kommt bei den Figuren, für die man mit dem Pferd geradeaus reiten muss, noch “Halbe Bahn”, bei der man von E nach B durch die Mitte der kurzen Bahnseite reitet.

Das alles erscheint im Schritt relativ einfach, wenn es aber erstmal ans Galopieren geht, hat fast jeder Reitschüler zunächst Schwierigkeiten.

Schlangenlinien sind eine andere beliebte Variante der Bahnfiguren.

Man beginnt bei A und reitet zuerst hin zu K, dann auf die andere Bahnseite, wo man zwischen F und B geradeaus reitet, um dann wieder nach gegenüber zu wechseln. Zwischen E und H geht es erneut geradeaus, dann wieder zu M hinüber und von dort aus zu C.

Die Wendungen bei den Schlangenlinien werden wie Viertelvolten geritten.

Früher wurden echte Schlangenlinien geritten. Mittlerweile ist man zu geraden Bögen übergegangen. Besonders im Galopp wird diese gerade Linie dazwischen benötigt.

Übrigens bleibt die Übung im Galopp dennoch besonders schwierig.

Auch die Übung “Einfache Schlangenlinie” ist durchaus reizvoll. Hier wird (beispielsweise, denn natürlich geht es auch von jedem anderen Bahnpunkt aus) bei F begonnen und bei B in der Mitte der Bahn 5 Meter hinein geritten, um bei M wieder am Bahnrand zu sein.

Die einfache Schlangenlinie kann sehr gut mit einer Hindernisstange, um die der Reiter herum muss geübt werden oder auch mit einem Bau-Pylonen.

 

Bei den “Doppelten Schlangenlinien” kann es von f in einer kompletten, nur 2,5 Meter in die Bahn reichenden Schlangenlinie zu B gehen, dann in einer weiteren Schlangenlinie zu M.

Auch hier helfen Bau-Pylonen.

 Eine Hufschlagfigur, die auch jedem Reitschüler ein Begriff sein dürfte, ist die Volte. Hierbei wird an einem Bahnpunkt ein möglichst kleiner Kreis geritten. Dieser ist zunächst etwa 10 Meter im Durchmesser, später dann 8 oder sogar nur 6 Meter bei erfahrenen Reitern und Pferden.

Wichtig ist es für den Reiter auch das richtige Durchreiten der Ecke zu beherrschen. Hier kann auch zunächst mit Hindernisstangen geübt werden. Vier Stangen werden so aneinander gelegt, dass sich ein rechter Winkel bildet. Ziel ist es mit einer Viertel-Volte hindurch zu reiten und dabei die Stangen möglichst nicht zu berühren.

Ganz viele Infos über Hufschlafiguren und wie sie geritten werden, fand ich bei P wie Pferd. Hier ist jede einzelne Hufschlagfigur mit Bildern beschrieben. Also  unbedingt anschauen!

http://www.p-wie-pferd.de/2007/07/03/kehrtvolte-aus-der-ecke-kehrt/

http://www.p-wie-pferd.de/2007/06/01/durch-die-lange-der-bahn-wechseln-durch-die-lange-der-bahn-geritten/

http://www.p-wie-pferd.de/2007/05/16/%e2%80%9edurch-den-zirkel-wechseln%e2%80%9c/

http://www.p-wie-pferd.de/2007/05/03/aus-dem-zirkel-wechseln/

http://www.p-wie-pferd.de/2007/05/24/schlangenlinien-durch-die-ganze-bahn-mit-3-bogen/

http://www.p-wie-pferd.de/2007/03/16/doppelte-schlangenlinie/

http://www.p-wie-pferd.de/2007/03/16/einfache-schlangenlinie/

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Hufschlagfiguren - Grundlage der Dressurarbeit

Erstellt von Alexandra am Sonntag 18. Januar 2009

Viele Reitschüler haben vor ihnen ein bisschen Angst. Vor den Hufschlagfiguren. So nett der Reitunterricht zuvor war, wenn es ans Erlernen der ersten Hufschlagfiguren geht, herrscht erst einmal Unsicherheit. Zu sehr klingt dieser Begriff dann doch nach Schule. Figuren auswendig wissen und fest nach ihnen reiten, das klingt nicht wie der Traum von Freiheit auf dem Pferderücken. Und doch sind Hufschlagfiguren einfach die Grundlage aller Dressurarbeit.

Wer sie nicht kennt, wird mit seinem Pferd keine anständige Dressurausbildung zustande bekommen. Und der wird natürlich auch kein Reitabzeichen etc. erreichen. Aber in Wahrheit sind Hufschlagfiguren auch gar nichts Schlimmes. Das geht schon damit los, dass man sich das Buchstabengewirr, dass zunächst zu herrschen scheint, eigentlich ganz einfach merken kann.

“Mein-bester-Freund-Anton-klaut-ein-Huhn” und “Mein-bester-Freund-Anton-kauft-eine-halbe-Citrone” sind zwei bekannte Merksätze für die Buchstabenvielfalt am Viereckrand.

Diese stammt übrigens aus der Militärschule. Irgendein Rittmeister erfand wohl einst diese Buchstaben am Rande.

An den langen Seiten des Dressurvierecks befinden sich die Buchstaben F, B und M sowie K, E und H.

An den kurzen Seiten findet man die Punkte A und C.

Die Punkte dienen noch heute zur Orientierung in der Bahn und sind die Grundlage aller Hufschlagfiguren.

Deshalb sollte man diese Bahnpunkte irgendwann auswendig wissen.

Denn der Reitlehrer wird natürlich nur die Punkte benennen und will nicht noch lange erklären, wo sie sich denn befinden. Das sorgt nämlich irgendwann für Chaos in der Reitergruppe, wenn sich niemand wirklich damit auskennt.

Also einfach einen Merkspruch benutzen, dann klappt es schon.

Natürlich kann man sich auch einen eigenen Merkspruch erfinden, wenn einem das dann mehr liegt.

Und dann gibt es noch einen guten Tipp, wie man sich als Reiter die Hufschlagfiguren sehr schön einprägen kann. Nämlich indem man sich die einzelnen Figuren aus einem Buch abzeichnet und immer wieder “auf dem Papier” übt. Denn das ist zunächst viel einfacher als auf dem Pferd. Und wenn man sie im Kopf hat, geht auch das Reiten leichter.

Volten und Zirkel, “durch die ganze” oder “durch die halbe Bahn wechseln”. “Durch die Länge der Bahn wechseln”, Schlangenlinien und gebogene Linien” - all das ist dann bald kein Problem mehr.

Wem diese Begriffe jetzt allerdings noch “spanisch” vorkommen, der findet im nächsten Blog mehr darüber.

Weitere Blogs zum Thema Hufschlagfguren gibt´s aber auch gleich hier:

http://www.faszination-pferdesport.de/?p=18

http://reitpferd.blog.de/2008/05/05/reiten-mit-spas-und-erfolg-4134442 

(toller Buchtipp)

http://www.pferdethema.de/2007/05/23/1-reitstunde/

http://www.p-wie-pferd.de/2007/06/25/volte-mehr-als-ein-gewohnlicher-kreis/

http://www.p-wie-pferd.de/2007/07/12/%e2%80%9eviereck-verkleinern-und-vergrosern%e2%80%9c/

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Lipizzaner - Die ganz besonderen Dressurpferde

Erstellt von Alexandra am Donnerstag 20. November 2008

Welcher Dressurreiter könnte von sich behaupten, dass er noch nie davon geträumt hat, einmal auf dem Rücken eines Lipizzaners zu sitzen, jenen edlen Pferden, die seit Jahrhunderten in der Spanischen Hofreitschule in Wien die Besucher begeistern.

Wenn diese Pferde ihre ganz besonderen Lektionen der “Hohen Schule” wie Levade, Courbette oder Kapriole zeigen, beeindruckt das jeden Reiter und Pferdefan. Aber auch die ganz normalen Dressurlektionen sehen bei diesen Pferden besonders erhaben und schön aus, da sie durch ihr barockes Aussehen und die hohe Beinaktion ein ganz anderes Dressurreiten als die deutschen Rassen zeigen. Videos von den Hengsten der Spanischen Hofreitschule findet ihr im equiworxx Blog.

Besonders angenehm empfinden viele Dressurreiter die Art von Gängen, welche die Lipzzaner zeigen. Sie seien wie ein Schweben mit dem Pferd. Lipizzaner gehören bei Fans des Barockreitens zu den beliebtesten Pferderassen.

Aber vor allem ist es auch ihr ruhiger, ausgeglichener Charakter, der Lipizzaner besonders macht. Viele Reiter sehen Lipizzaner als ideale Pferde für Kinder und Lehrpferde für junge Reiter an. Tatsächlich sind Lipizzaner außergewöhnlich ruhig, intelligent und gelehrig. Was einem anderen Dressurpferd manchmal lange beigebracht werden muss, begreifen diese Pferde sehr schnell. Zudem sind Lipizzaner sehr langlebig, können noch mit über 20 Jahren ihren Dressursport ausüben, was auch die Tiere der Hofreitschule eindrucksvoll beweisen.

Lipizzaner sind dafür jedoch Spätentwickler, aber wenn sie erst einmal ihre Ausbildung begonnen haben, werden sie schnell zu sehr guten Pferden.

Die Geschichte der systematischen Lipizzaner-Zucht begann im 18. Jahrhundert mit den fünf Begründern der Rasse: Pluto war ein weißer spanischer Hengst aus dem dänischen Fredericksborg, Conversano ein Neapolitaner, Favory ein falbfarbener Kladruber, Siglavy ein Araber und Maestoso eine Mischung aus Neapolitaner und Spanier.

Schon 1580 ließ Erzherzog Karl II. von Österreich 25 Hengste und 24 Stuten aus Spanien importieren. Diese bildeten den Grundstock für die Zucht. In Lipica im heutigen Kroatien entstand das berühmte Gestüt gleichen Namens. Mehr dazu fand ich auf dieser Seite.

Dazu kam noch das Stutengestüt im österreichischen Piber, wo sich der herzogliche Stall befand. Hier gibt’s mehr Infos.

Die aus diesen Pferden eigens gezüchtete Rasse sollte den Marstall des Kaisers bestücken. 1572 wurde auch eine komplett aus Holz bestehende Reithalle gebaut, wo die Adlige im Reiten unterrichtet wurden. 1735 wurde die heutige Winterreitschule von Kaiser Karl VI. erbaut - sie begeistert bis in die Gegenwart.

Die Geschichte der Lipizzaner ist die Geschichte Österreichs und Wiens. Immer dienten die Pferde den Herrschern vor prächtigen Kutschen und in der Hofreitschule.

Im Zweiten Weltkrieg wurden die Lipizzaner von den amerikanischen Truppen vor den anrückenden Russen gerettet und konnten möglicherweise so als eigene Rasse überleben.
Lipizzaner sind nur etwa 1, 51 Meter bis 1,62 Meter groß, deshalb auch sehr gut für Kinder geeignet.

Sie begeistern durch ihren feinen Kopf, der häufig deutlich arabischen Einfluss zeigt.

Lipizzaner sind kompakte Pferde, der Hals ist muskulös, die Gliedmaßen kurz du kräftig. Die Farbe der Lipizzaner ist bekanntermaßen der Schimmel, aber es gibt auch Braune. Besonders berühmt ist der dunkle Hengst, der stets im Programm der Wiener Hofreitschule auftritt.

Auch bei Astrid und Pferdethema.de fand ich eine gute Beschreibung der Rasse.

Wer einmal die Gelegenheit erhält, auf einem Lipizzaner einige Dressurlektionen reiten zu können, der sollte darauf auf gar keinen Fall verzichten. Die Gänge sind sehr athletisch und geschmeidig, und von der Bewegung her einfach anders als bei den deutschen Rassen.

 

Copyright: PIXELIO/DanielSternchen

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Dressur: Wie fange ich an?

Erstellt von Alexandra am Mittwoch 8. Oktober 2008

Immer wieder stolpert man beim Surfen im Internet über die großartigen Leistungen der deutschen Dressurreiter bei den Olympischen Spielen in Hongkong.
Wer mit dem Dressurreiten beginnt, ist natürlich noch weit - manchmal wirklich entmutigend weit - vom dem entfernt, was die Könner im Dressurviereck, wie Isabell Werth oder Heike Kemmer, zeigen. Aber stetiges Training und Durchhaltevermögen können schon einiges bewirken, um ein guter Dressurreiter zu werden. Vielleicht tröstet es auch, dass alle mal sehr klein angefangen haben, und dass auch jedes zukünftige Dressurpferd einen langen Weg gehen muss bis es erstmalig eine Grand Prix Lektion schaffen kann.

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Aufs falsche Pferd gesetzt

Erstellt von admin am Donnerstag 25. September 2008

Ich habe vorhin einen sehr lustigen Werbespot entdeckt. Sieht es auf den ersten Blick auch so aus, als hätte es so gar nichts mit dem Dressurreiten zu tun, sondern mit einem Pferderennen, so folgt am Ende die überraschende Wendung:

Schade, dass nicht mehr Unternehmen aus der Reitsport-Branche so viel Humor in der Werbung zeigen. Kennt jemand weitere Beispiele?

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Herzlich Willkommen beim neuen Blog zum Thema Dressurreiten

Erstellt von admin am Dienstag 29. Juli 2008

Auf diesem Blog gibt es ab sofort regelmäßig Informationen und Meldungen rund um die englische Reitweise - das Dressurreiten. Dabei wird es ums Pferd, die Reiterin bzw. den Reiter, das Zubehör genau so gehen, wie um Tipps und Tricks.

Du findest hier zum Beispiel Tipps zum passenden Dressursattel, Empfehlungen für Gamaschen, Berichte zum optimalen Steigbügel oder Erfahrungen mit der Longe. Aber auch die verschiedenen Rassen oder ein Blick über den Tellerrand zum allgemeinen Pferdesport sowie die Betrachtung anderer Reitstile kommen bestimmt nicht zu kurz.

Wir möchten, dass dieses Blog lebt und sich weiter entwickelt. Wenn du Themenvorschläge hast, deine Meinung mitteilen möchtest oder einen Gastbeitrag schreiben möchtest, melde dich einfach in den Kommentaren.

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